Grünes Blattgemüse soll ja wahnsinnig gesund sein und wir sollten alle viel mehr davon essen - allerdings langweilen mich die ewigen Blattsalatvariationen manchmal ein bisschen. Was bietet sich also besser an, als die grünen Spinatblätter mit exotischen Gewürzen zu verfeinern - die ganz nebenbei nicht nur zum Geschmackserlebnis beitragen, sondern auch wahnsinnig gesund sein sollen...wie gut, dass es die indische Küche gibt!
Vom "selbstgemachten Sojakäse" darf man sich nicht abschrecken lassen dieser lässt sich sehr schnell und unkompliziert herstellen. Man muss nur miteinplanen, dass er mindestens 2 Stunden im Kühlschrank rasten sollte, bevor er weiterverarbeitet werden kann. Zubereitet wird er genauso wie das Kuhmilch-Original, der indische "Paneer".
Zutaten für 3 Portionen:
Käse:
1 l ungesüßte Sojamilch
3,5 El Essigessenz (ersatzweise: Zitronensaft)
1 Prise Salz
1 sauberes Käsetuch (Tipps siehe unten!)
Spinatcurry:
250 g Blattspinat
1 weiße Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
1/2 Limette (Saft)
1 Dose Kokosmilch
2 Tl Garam Masala
1/2 Tl Bockshornkleepulver
1/2 Tl Korianderpulver
1/2 Tl Chiliflocken
Salz
Weiters: Rapsöl
Zuerst wird der Käse zubereitet: Als Vorbereitung das Käsetuch in ein Sieb legen, dann die Sojamilch in einem Topf unter Rühren zum Kochen bringen, Essigessenz einrühren und die Flamme sofort runterdrehen. Nun sollte die Milch gerinnen und sich in Molke und feste Bestandteile zerteilen. Wenn das nicht gleich funktioniert, noch vorsichtig etwas Essigessenz nachgießen und weiterrühren. Die Masse salzen und in das Käsetuch im Sieb schütten. Abtropfen lassen, die Enden des Tuchs zusammenfassen und den Käse nochmal gut ausdrücken. Den Käseklumpen anschließend zwischen zwei Holzbretter gepresst mindestens 2 Stunden im Kühlschrank rasten lassen.
Nun zum Curry: Die Zwiebeln werden gehackt und in einer heißen Pfanne in etwas Rapsöl angebraten. In der Zwischenzeit die Spinatblätter, Knoblauchzehen und den geschälten Ingwer werden möglichst fein hacken (wenn vorhanden, dann mit einer Küchenmaschine). Spinat und Ingwer mit der Kokosmilch vermischen und zu den angebratenen Zwiebeln in die Pfanne geben. Bei Bedarf noch ein bisschen Wasser hinzufügen. Gewürze hinzufügen und auf mittlerer Flamme köcheln lassen.
Den fertigen Käse in Würfel schneiden, in einer zweiten Pfanne etwas Rapsöl erhitzen und den Käse darin anbraten. Die Käsewürfel zum Spinatcurry geben und noch kurz mitgaren lassen. Mit Salz und Limettensaft abschmecken.
Als Beilage empfehle ich Basmatireis!
TIPP: Zum Abgießen der Käsemasse nach dem Kochen verwende
ich ein Wäschenetz, bei dem ich den Zugbandverschluss abgeschnitten
habe. Solche Netze bekommt man für wenig Geld im Drogeriemarkt. Wer wie
ich ebenfalls kein Käsetuch hat, kann es auch mit einem Musselintuch
oder einer feinmaschigen Stoffwindel versuchen.
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Mittwoch, 15. Januar 2014
Palak Paneer - Spinatcurry mit selbstgemachtem Sojakäse
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Dienstag, 2. Oktober 2012
Süßkartoffel-Curry
Eines meiner allerliebsten Soulfood-Rezepte - gerade jetzt, wo es langsam kälter wird, ist dieses würzige Curry eine Wohltat. Und auch in farblicher Hinsicht ein Augenschmaus! Das Rezept ist übrigens unkomplizierter und schneller als es auf den ersten Blick scheinen mag - und für den Fall dass etwas überbleibt, eignet es sich wunderbar als selbstmitgebrachtes Mittagessen für's Büro - auch aufgewärmt schmeckt es vorzüglich!
Was die Schärfe betrifft - ich nehme dafür rote Currypaste und brate zu Beginn einen Teelöffel davon in Öl an - wenn die weiteren Zutaten in der Pfanne sind und vor sich hin köcheln, würze ich vorsichtig mit mehr Currypaste, bis es mir scharf genug ist. Wer es etwas milder mag, sollte es vorerst mit grüner Currypaste versuchen.
Zutaten:
2
große Süßkartoffeln
1
Zwiebel
4
Frühlingszwiebeln
3
Knoblauchzehen
1
Dose Kokosmilch
2 Handvoll TK-Erbsen
Rote
Currypaste
1-2
Limetten
Kreuzkümmel
Kurkuma
Zitronengras,
gemahlen
Koriandersamen,
gemahlen
½
Bund Korianderkraut
Rapsöl
Basmatireis
Die
Süßkartoffeln schälen, in ca. 1 cm dicke
Scheiben und dann in mundgerechte Stücke
schneiden. Die Zwiebel würfeln, den
Knoblauch in Scheiben und die
Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
Das Salzwasser
für den Basmatireis zum Kochen bringen
und diesen während der folgenden Arbeitsschritte gar werden lassen.
Nun wird das Öl in
einer großen Pfanne mit hohem Rand erhitzt und 2 Esslöffel Currypaste,
Kreuzkümmel, Korianderpulver, Kurkuma
und Zitronengras darin kurz anbraten. Dann fügt man die Zwiebeln und den Knoblauch hinzu
und lässt alles gut anschwitzen. Zuletzt kommen
die Frühlingszwiebeln, die Erbsen und die Süßkartoffelstücke
dazu. Alles mit der Kokosmilch aufgießen,
noch etwas Wasser hinzufügen und köcheln
lassen bis die Süßkartoffeln gar sind und die
Sauce etwas eindickt.
Mit Salz und den restlichen
Gewürzen abschmecken; um dem Curry eine
schöne gelbe Farbe zu verleihen kann man nach
Bedarf noch mehr Kurkuma dazugeben. Zum
Schluss etwas Limettensaft hinzufügen und
das Curry mit Basmatireis, gehacktem Korianderkraut
und Limettenstücken servieren.
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