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Dienstag, 25. März 2014

Avocadotatar mit Radieschen und Pesto

Nach längerer Abwesenheit melde ich mich hiermit mit einem Frühlingsgruß aus der Küche zurück. Die Zeit der heißen und deftigen Gerichte neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und die Liste der saisonalen Gemüsesorten wird wieder länger. Aus diesem Grund gibt es heute ein wunderschönes Rohkostgericht, das einiges zu bieten hat: schnell und einfach herzustellen, schmeckt vorzüglich und sieht noch dazu umwerfend aus. Und macht sich sicher gut beim Sonntagsfrühstück oder dem Osterbrunch!

Noch kurz zum Pesto: dieses wird untypischerweise aus Radieschenblättern und Sonnenblumenkernen statt aus Basilikum und Pinienkernen gemacht. Ist übrigens auch gut als Dip für Gemüsesticks oder als Nudelsauce geeignet! Gesund ist es als grünes Blattgemüse ja ohnehin...



Zutaten für 2 Personen:

2 reife Avocados
1 Bund Radieschen mit Blättern
30 g Sonnenblumenkerne
1 Zitrone
1 Knoblauchzehe, geschält
Olivenöl
schwarzen Pfeffer
Salz
4 Scheiben Vollkorntoast

1 Speise- bzw. Dessertring

Die Radieschenblätter abschneiden, waschen und gut abtropfen lassen. Mit den Sonnenblumenkernen, dem Saft einer halben Zitrone, einem Schuss Olivenöl, der Knoblauchzehe und etwas Salz im Mixer zu Pesto verarbeiten.

Die Avocados längs halbieren, die Kerne entfernen und mit einem Esslöffel möglichst im Ganzen das Fruchtfleisch aus der Schale heben. Dieses nun fein würfeln, in eine Schüssel geben und sofort mit dem Saft der anderen Zitronenhälfte überträufeln. Noch etwas Olivenöl sowie Salz und Pfeffer darübergeben und vorsichtig miteinander vermischen. 

6-8 Radieschen von Strunk und Wurzel befreien und in feine Scheiben schneiden.

Nun können die Tatar-Portionen angerichtet werden: Speisering auf Teller setzen und jeweils die Hälfte der Avocadomasse einfüllen. Vorsichtig mit einem Teelöffel festdrücken und kreisförmig mit den Radieschenscheiben belegen. Obendrauf noch einen Löffel Pesto geben.

Toastscheiben entrinden und in Dreiecke schneiden. Mit der Avocadotatar servieren.

Und wer weder Avocados noch Toast zuhause hat, genießt die Radieschen einfach so:


 

Mittwoch, 24. Juli 2013

Sommerwraps mit Avocadocreme, Bulgur-Quinoa, Rucola und karamelisierten Erdbeeren

Da sich die Erdbeersaison langsam, aber sicher dem Ende zuneigt, gibt es dazu schnell noch ein passendes Rezept. Wraps halte ich persönlich für die praktischsten Snacks überhaupt, sie lassen sich mit so ziemlich allem füllen, auf jeden Geschmack und für jede Saison anpassbar. Außerdem perfekt zum Mitnehmen, egal ob für die Mittagspause oder fürs Sommerpicknick.








Zutaten für 4 Wraps:

4 große Soft-Tortillas
120 g Bulgur-Quinoa-Mischung
2 reife Avocados
Saft von 1 Zitrone
400 g Erdbeeren
100 g Rucola
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Balsamicoessig
1 Tl Staubzucker
schwarzer Pfeffer
Salz

Zuerst wird die Bulgur-Quinoa-Mischung in kochendem Salzwasser laut Packungsanleitung gekocht.

In der Zwischenzeit die Avocados schälen, entkernen, in Stücke schneiden und diese gemeinsam mit dem Zitronensaft, den geschälten und gehackten Knoblauchzehen und etwas Salz zu einer geschmeidigen Creme pürieren.

Nun werden die Erdbeeren vom Strunk befreit und - je nach Größe - entweder halbiert oder geviertelt. In einer Pfanne wird etwas Olivenöl kurz erhitzt, dann die Erdbeeren 1-2 Minuten darin garen. Mit einem Schuss Balsamicoessig ablöschen, den Staubzucker hinzufügen und bei geringer Hitze kurz durchschwenken. Mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.

Die Bulgur-Quinoa-Mischung nach dem Kochen abtropfen lassen und mit etwas Olivenöl und Salz abschmecken.

Die Tortillas kurz im Ofen, der Mikrowelle oder in einer Pfanne erwärmen und anschließend mit jeweils einem ordentlichen Esslöffel Avocadocreme bestreichen. Weiters jeweils mit 3 Esslöffeln Bulgur-Quinoa, einer Handvoll Rucolablättern und 2-3 Esslöffeln karamelisierten Erdbeeren belegen. Zusammenklappen und - fertig!

Sonntag, 7. Oktober 2012

Asia-Nudelsalat


Nach dem eher "traditionellen" Nudelsalat, den ich vor einigen Tagen vorgestellt habe, präsentiere ich nun eine asiatische Variante. Dafür eignen sich diverse Asia-Nudelsorten, man sollte nur darauf achten dass die Nudeln nicht zu lang sind, ansonsten verschwinden die übrigen Zutaten leider auf dem Grund des Tellers bzw. der Salatschüssel. Dieser Salat schmeckt am besten wenn er ganz frisch zubereitet ist - meiner Erfahrung nach "verschwindet" er aber ohnehin relativ schnell aus der Schüssel...  ;-)





Zutaten für 3-4 Portionen:

1 Packung Woknudeln (vorgekocht bzw. nach Packungsanweisung zubereitet)
3 Karotten
½ Packung Kaiserschoten
1 Avocado
½ Zitrone
2 El Sesamkörner
1 El Knoblauchpulver oder 1 Knoblauchzehe
Sesamöl
Sojasauce

Die Karotten schälen und in möglichst dünne Streifen schneiden oder hobeln, die Kaiserschoten putzen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Die Kaiserschoten und die Karotten werden nun in einem Siebeinsatz über kochendem Salzwasser ca. 7-10 Minuten bei geschlossenem Topfdeckel gedämpft.

Die Avocado wird in der Zwischenzeit der Länge nach halbiert, der Kern entfernt,  das Fruchtfleisch mit einem Löffel vorsichtig aus der Schale gehoben.

Die Avocadohälften nun in nicht zu kleine Würfel schneiden und sofort mit Zitronensaft beträufeln. 4-5 El Sojasauce mit 1 ½ Tl Sesamöl und Knoblauchpulver bzw. der zerdrückten Knoblauchzehe zu einem Dressing verrühren, die Sesamkörner in einer trockenen Pfanne leicht anrösten bis sie duften. Nun die Woknudeln mit dem Gemüse, den Sesamkörner und dem Dressing vermischen. Den Nudelsalat durchziehen lassen und servieren.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Burrito

Burritos, Wraps, Palatschinken - ich mag alles, was eingerollt ist, am liebsten mit möglichst bunten und vielen verschiedenen Zutaten. Vor allem machen es bei diesem Rezept die Gewürze aus - mexikanische Gewürzmischungen bekommt man mittlerweile natürlich in jedem Supermarkt, ich habe es dann aber doch irgendwann ausprobiert die Mischung selbst herzustellen. Die meisten der dazu verwendeten Gewürze finden sich ohnehin in jeder halbwegs gut sortierten Küche, ansonsten sind diese fast überall problemlos erhältlich. Ich kann vor allem auch türkische oder asiatische Lebensmittelgeschäfte empfehlen, hier ist die Auswahl wirklich gut und die Preise günstig.

Die Burritos eignen sich für viele Gelegenheiten - als Snack, für Parties, beim Picknick oder auch zum Mitnehmen ins Büro. Am besten schmecken sie natürlich frisch zubereitet.


 

Zutaten für 4 Burritos

4 Tortillafladen
1 reife Avocado
½ Zitrone
1 Zehe Knoblauch
½ kleine Zwiebel
1 Dose Kidneybohnen
1 rote Paprika
1 kleine Dose Mais
1 Räuchertofu, möglichst trocken
½ Bund Koriander
1 Tl Kreuzkümmel
1 Tl Korianderpulver
1 Tl Paprikapulver
1 Tl Knoblauchpulver
Pfeffer
Salz
½ Tl Chiliflocken
1 El Olivenöl
Pflanzenöl zum Braten

Aus Kreuzkümmel, Korianderpulver, Knoblauchpulver, Paprikapulver, Chiliflocken und 1 El Salz eine Gewürzmischung zubereiten. 

Die Kidneybohnen mit Wasser abspülen und mit dem Olivenöl und 2 Tl der
Gewürzmischung pürieren. Wenn die Masse zu trocken ist, vorsichtig etwas Wasser hinzufügen.

Nun halbiert man die Avocado, entfernt den Kern und hebt das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel aus der Schale. Sofort den Zitronensaft darüber geben, das Fruchtfleisch grob schneiden und mit einer Gabel zerdrücken. Eine fein gehackte Zwiebel hinzufügen, die Knoblauchzehe hineindrücken und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Den Räuchertofu mit einer Küchenrolle trocken tupfen und in kleine Würfel (ca. 0,5 cm Kantenlänge) schneiden. In 1 Tl Gewürzmischung wenden. Die Paprika ebenfalls würfeln und den Mais abtropfen lassen. Nun das Pflanzenöl in der Pfanne erhitzen, den Räuchertofu scharf darin anbraten und später Paprika und Mais hinzufügen. Alles in der Pfanne dünsten, bis das Gemüse leicht durchgegart ist.

Die Tortillas werden kurz im Ofen erwärmt und mit der Bohnenpaste bestrichen. Ein paar Kleckse Avocadocreme auf die Bohnenpaste geben, danach 2-3 El der Räuchertofu-Gemüsemischung. Nun das untere Drittel der Tortilla einklappen und alles von der Seite her einrollen. Es darf serviert werden!



Und so sieht die Füllung vor dem Einrollen aus!

Dienstag, 2. Oktober 2012

Guacamole

In meinem Mexiko-Urlaub war Guacamole so etwas wie mein "täglich Brot" - nicht zuletzt aufgrund der herrlich frischen und reifen Avocados dort, ist mir die grüne Sauce aber nie langweilig geworden. In Europa kannte ich Guacamole nur als Avocadocreme in Kombination mit Knoblauch und Zitronensaft - in Mexiko wurde sie in fast allen Restaurants, die ich besucht habe, mit Tomatenstücken, gehackter Zwiebel, Limettensaft und frischem Koriander serviert. Seit dem wird die Guacamole bei mir auch auf "mexikanische Art" zubereitet - am besten mit Nacho Chips; wenn's etwas leichter sein soll, passen auch Karottensticks gut dazu.




Zutaten:

2 reife Avocados
½ weiße Zwiebel
1 Fleischtomate
1 Limette
1 kleiner Bund frischer Koriander
Salz
Pfeffer

Die Tomate entkernen und würfeln, die Zwiebel ebenfalls würfeln, den Koriander grob hacken.
Die Avocado der Länge nach in die Hälfte schneiden, den Kern entfernen und mit einem Esslöffel das Fruchtfleisch aus der Schale lösen. Die Avocadoteile grob schneiden und mit einer Gabel
zerdrücken. Den Limettensaft möglichst schnell über das Avocadopüree träufeln, damit dieses
nicht braun wird! Danach Tomaten, Zwiebeln und Koriander darunter mischen, mit Salz und Pfeffer
abschmecken. Mit Nachochips und Limettenspalten servieren.


TIPP: Unreife und harte Avocados zuzubereiten macht keinen Spaß und schmeckt auch nicht wirklich - daher solche Exemplare lieber ein paar Tage in Zeitungspapier eingewickelt bei Zimmertemperatur aufbewahren - und auf keinen Fall im Kühlschrank lagern! Eine reife Avocado erkennt man daran, dass man mit dem Daumen kleine Dellen in die Schale drücken kann - bei Überreife entwickeln sich dunkle Flecken.