Für vegane Quiches wird ja oft Seidentofu als Guss verwendet - habe ich auch schon probiert, funktioniert gut, allerdings mag ich Seidentofu nicht besonders da ich den typischen "Soja-Nebengeschmack" dabei zu sehr rausschmecke. Daher habe ich es nun mal mit der altbewährten Cashewcreme probiert - funktioniert bestens und schmeckt ganz nebenbei auch köstlich!
Zutaten:
1 Rolle Blätterteig
500 g gemischte Pilze (z.B. Champignons, Shiitakepilze, Kräuterseitlinge etc...)
2 Stangen Lauch
1 rote Zwiebel
1 Tl gehackter Rosmarin
1 Tl gehackter Thymian
100 g Cashewnüsse (ungeröstet und ungesalzen)
1/2 Zitrone (Saft)
2 El Rapsöl
schwarzer Pfeffer
Salz
Zuerst werden die Pilze geputzt und in dünne Scheiben geschnitten, diese je nach Größe noch mal halbieren. Die Zwiebel fein würfeln und den Lauch in dünne Ringe schneiden.
In einer großen Pfanne das Rapsöl erhitzen und Zwiebeln, Lauch und Pilze darin braten bis alles leicht angeröstet ist. Die Kräuter hinzufügen und die Pfanne vom Herd nehmen. Nun mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Für die Cashewcreme werden die Cashewnüsse mit ca. 1 Tasse Wasser, dem Zitronensaft und etwas Salz im Mixer zu einer geschmeidigen, halbflüssigen Creme gemixt. Bei Bedarf noch mit Salz abschmecken.
Nun wird eine Spring- oder Quicheform komplett mit dem Blätterteig ausgekleidet. Die Pilz-Lauch-Zwiebelmischung in der Form auf dem Blätterteig verteilen und die Cashewcreme darübergießen.
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Quiche für ca. 20 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist.
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Montag, 27. Januar 2014
Quiche mit Lauch und Pilzen
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Freitag, 13. Dezember 2013
Flammkuchen mit Kürbis, Roten Rüben und Kren
Wenn es draußen fast nur mehr dunkel ist, fängt bei mir die Flammkuchenzeit an. Knuspriger Teig, belegt mit allem was schmeckt - und dieses Mal gibt es eine Variante
in den Farbtönen Dunkelpink, Sonnenorange und Cremeweiß. Dass Rote Rüben
und Kren gut harmonieren hat sich ja mittlerweile herumgesprochen -
kombiniert mit Butternutkürbis, Zwiebeln und Walnusskernen ergibt sich
ein großartiges Wintergericht.
Ach ja, und nicht vergessen: beim Hantieren mit den Roten Rüben Einweghandschuhe bzw. Gummihandschuhe anziehen - es sei den man legt Wert auf dunkelpink gefärbte Finger...
PS: kleine Übersetzungshilfe für die nichtösterreichischen LeserInnen: Rote Rüben=Rote Bete, Kren=Meerrettich, Germ=Hefe.
Zutaten:
Teig:
250 g Weizenmehl
1 Päckchen Trockengerm
1 El Rapsöl
110 ml Wasser
1 Tl Salz
Guss:
100 g Cashewkerne (ungesalzen, ungeröstet)
2-3 cm. geschälte Krenwurzel
1/2 Zitrone (Saft)
Salz
Wasser
Belag:
1/2 Butternutkürbis (länglicher Teil)
1 Rote Rübe
1 weiße Zwiebel
1 Handvoll Walnusskerne
Rapsöl
Zuerst wird der Teig vorbereitet: das Mehl in eine große Schüssel sieben und eine Mulde bilden, darin Wasser und Trockengerm vermischen, Öl und Salz dazugeben und alles mit dem Mehl verkneten bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Diesen zugedeckt mindestens 30 Minuten (am besten 1 Stunde) an einem warmen Ort gehen lassen.
In der Zwischenzeit kann man schon mal den Belag vorbereiten. Kürbis und Rote Rübe werden geschält und in 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten. Diese Scheiben noch einmal in der Hälfte durchschneiden, Kürbis und Rote Rüben getrennt voneinander jeweils in einer großen Schüssel mit einem Schuss Rapsöl und etwas Salz gut durchmischen und auf einem Backblech mit Backpapier auflegen. Im Backrohr bei ca. 180 Grad vorgaren.
Die Zwiebel in feine Ringe schneiden, die Walnusskerne grob hacken.
Für den Guss wird die Krenwurzel grob gehackt und mit den Cashewkernen, Zitronensalz und etwas Salz in den Mixer gefüllt. Gut durchmixen bis eine geschmeidige Creme entsteht.
Sobald der Teig fertig aufgegangen ist, wird dieser mit einem Nudelholz möglichst dünn ausgerollt und auf ein Backblech mit Backpapier aufgelegt. Den Guss gleichmäßig auf dem Teig verteilen, danach mit Kürbis, Roten Rüben und Zwiebelringen belegen. Die gehackten Walnusskerne darüberstreuen und den Flammkuchen ca. 15 Minuten bei 180 Grad im Ofen backen.
Vor dem Servieren noch etwas frischen Kren darüberreiben.
Ach ja, und nicht vergessen: beim Hantieren mit den Roten Rüben Einweghandschuhe bzw. Gummihandschuhe anziehen - es sei den man legt Wert auf dunkelpink gefärbte Finger...
PS: kleine Übersetzungshilfe für die nichtösterreichischen LeserInnen: Rote Rüben=Rote Bete, Kren=Meerrettich, Germ=Hefe.
Zutaten:
Teig:
250 g Weizenmehl
1 Päckchen Trockengerm
1 El Rapsöl
110 ml Wasser
1 Tl Salz
Guss:
100 g Cashewkerne (ungesalzen, ungeröstet)
2-3 cm. geschälte Krenwurzel
1/2 Zitrone (Saft)
Salz
Wasser
Belag:
1/2 Butternutkürbis (länglicher Teil)
1 Rote Rübe
1 weiße Zwiebel
1 Handvoll Walnusskerne
Rapsöl
Zuerst wird der Teig vorbereitet: das Mehl in eine große Schüssel sieben und eine Mulde bilden, darin Wasser und Trockengerm vermischen, Öl und Salz dazugeben und alles mit dem Mehl verkneten bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Diesen zugedeckt mindestens 30 Minuten (am besten 1 Stunde) an einem warmen Ort gehen lassen.
In der Zwischenzeit kann man schon mal den Belag vorbereiten. Kürbis und Rote Rübe werden geschält und in 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten. Diese Scheiben noch einmal in der Hälfte durchschneiden, Kürbis und Rote Rüben getrennt voneinander jeweils in einer großen Schüssel mit einem Schuss Rapsöl und etwas Salz gut durchmischen und auf einem Backblech mit Backpapier auflegen. Im Backrohr bei ca. 180 Grad vorgaren.
Die Zwiebel in feine Ringe schneiden, die Walnusskerne grob hacken.
Für den Guss wird die Krenwurzel grob gehackt und mit den Cashewkernen, Zitronensalz und etwas Salz in den Mixer gefüllt. Gut durchmixen bis eine geschmeidige Creme entsteht.
Sobald der Teig fertig aufgegangen ist, wird dieser mit einem Nudelholz möglichst dünn ausgerollt und auf ein Backblech mit Backpapier aufgelegt. Den Guss gleichmäßig auf dem Teig verteilen, danach mit Kürbis, Roten Rüben und Zwiebelringen belegen. Die gehackten Walnusskerne darüberstreuen und den Flammkuchen ca. 15 Minuten bei 180 Grad im Ofen backen.
Vor dem Servieren noch etwas frischen Kren darüberreiben.
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Donnerstag, 5. September 2013
Kohlrabi-Nudelauflauf mit Cashewcreme
Auch wenn ich es kaum wahrhaben möchte: der Sommer verabschiedet sich langsam von uns. Trotz immer mehr Dunkelheit und immer kühleren Temperaturen hat aber auch der Herbst seine schönen Seiten, vor allem in kulinarischer Hinsicht! Abgesehen von vielen guten Gemüse- und Obstsorten, die nun wieder Saison haben, bricht für mich auch die Zeit der Ofengerichte an. Und hier gleich das erste:
Zutaten für 4 Portionen
200 g Penne (oder andere kurze Nudeln)
1 Kohlrabi
2 Kohlrabiblätter
2 große oder 4 kleine Karotten
1 rote Zwiebel
100 g Cashewkerne (pur, nicht geröstet)
2 El Weißbrotbrösel
1/2 Zitrone
2 El Rapsöl
Pfeffer
Salz
Die Nudeln in kochendem Salzwasser al dente kochen.
In der Zwischenzeit den Kohlrabi und die Karotten schälen, raspeln und in eine große Schüssel geben. Die Zwiebel fein hacken und in einer Pfanne mit 1 El Rapsöl anbraten. Zum restlichen Gemüse in die Schüssel dazugeben.
Die Cashewkerne in den Mixer/Blender geben und mit Wasser aufgießen bis die Wasseroberfläche ca. 1,5 cm über den Kernen steht. Den Saft einer halben Zitrone dazupressen und ca. 1/2 Tl Salz hinzufügen (bei Bedarf später nachsalzen). Alles durchmixen, bis eine geschmeidige Sauce entsteht.
Die fertigen Nudeln werden abgegossen und abgetropft, danach mit der Hälfte der Cashewsauce in der Schüssel mit dem Gemüse gut vermischen. Die Kohlrabiblätter fein hacken und ebenfalls unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nun gibt man alles in eine Auflaufform und begießt die Nudel-Gemüsemasse mit der anderen Hälfte der Cashewsauce. Zum Schluss noch die Weißbrotbrösel darüberstreuen und das Ganze ca. 10 Min. bei 180 Grad im Ofen backen.
Zutaten für 4 Portionen
200 g Penne (oder andere kurze Nudeln)
1 Kohlrabi
2 Kohlrabiblätter
2 große oder 4 kleine Karotten
1 rote Zwiebel
100 g Cashewkerne (pur, nicht geröstet)
2 El Weißbrotbrösel
1/2 Zitrone
2 El Rapsöl
Pfeffer
Salz
Die Nudeln in kochendem Salzwasser al dente kochen.
In der Zwischenzeit den Kohlrabi und die Karotten schälen, raspeln und in eine große Schüssel geben. Die Zwiebel fein hacken und in einer Pfanne mit 1 El Rapsöl anbraten. Zum restlichen Gemüse in die Schüssel dazugeben.
Die Cashewkerne in den Mixer/Blender geben und mit Wasser aufgießen bis die Wasseroberfläche ca. 1,5 cm über den Kernen steht. Den Saft einer halben Zitrone dazupressen und ca. 1/2 Tl Salz hinzufügen (bei Bedarf später nachsalzen). Alles durchmixen, bis eine geschmeidige Sauce entsteht.
Die fertigen Nudeln werden abgegossen und abgetropft, danach mit der Hälfte der Cashewsauce in der Schüssel mit dem Gemüse gut vermischen. Die Kohlrabiblätter fein hacken und ebenfalls unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nun gibt man alles in eine Auflaufform und begießt die Nudel-Gemüsemasse mit der anderen Hälfte der Cashewsauce. Zum Schluss noch die Weißbrotbrösel darüberstreuen und das Ganze ca. 10 Min. bei 180 Grad im Ofen backen.
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Dienstag, 16. Juli 2013
Pasta mit cremiger Tomaten-Cashewsauce und Basilikum
Da endlich wieder die Zeit der frischen, aromatischen Tomaten angebrochen ist und ich nebenbei auch die Vorzüge selbstgemachter Cashewsauce entdeckt habe, gibt es dieses Mal ein sommerliches Soul Food-Rezept. Die Cashewsauce ist mit einem guten Mixer/Blender sehr einfach und schnell zuzubereiten und eine gute Alternative zu Cremesaucen aus Sojaprodukten. Ganz wichtig für dieses Rezept sind auch frisch gepflückte Basilikumblätter - und die Sommerstimmung ist auch an weniger sonnigen Tagen gerettet...
Zutaten für 2 Portionen:
150 g Pasta
8 Pflaumentomaten oder 14 Cherrytomaten
1 mittelgroße weiße Zwiebel
50 g Cashewkerne
1/2 Zitrone
1 Handvoll frische Basilikumblätter
Salz
1 El Sonnenblumenöl oder Rapsöl
Die Pasta wird in Salzwasser al dente gekocht. In der Zwischenzeit die Tomaten in Scheibchen schneiden und die Zwiebel fein würfeln. In einer Pfanne wird das Öl erhitzt und die Zwiebelstücke darin leicht anbraten. Die Tomaten dazugeben und bei reduzierter Hitze etwas mitgaren lassen.
Für die Cashewcreme werden die Cashewkerne in den Mixer/Blender gefüllt und mit Wasser aufgegossen, bis das Wasser ca. 0,5 cm über den Kernen steht. Zitronensaft und etwas Salz hinzufügen und dann alles durchmixen, bis eine geschmeidige, cremige Sauce entsteht. Bei Bedarf noch vorsichtig mit Salz abschmecken.
Die gekochte Pasta und die Cremesauce werden nun in der Pfanne mit den Zwiebeln und den Tomaten vermischt. Auf Tellern anrichten und mit den grob "zerzupften" Basilikumblättern garnieren.
Zutaten für 2 Portionen:
150 g Pasta
8 Pflaumentomaten oder 14 Cherrytomaten
1 mittelgroße weiße Zwiebel
50 g Cashewkerne
1/2 Zitrone
1 Handvoll frische Basilikumblätter
Salz
1 El Sonnenblumenöl oder Rapsöl
Die Pasta wird in Salzwasser al dente gekocht. In der Zwischenzeit die Tomaten in Scheibchen schneiden und die Zwiebel fein würfeln. In einer Pfanne wird das Öl erhitzt und die Zwiebelstücke darin leicht anbraten. Die Tomaten dazugeben und bei reduzierter Hitze etwas mitgaren lassen.
Für die Cashewcreme werden die Cashewkerne in den Mixer/Blender gefüllt und mit Wasser aufgegossen, bis das Wasser ca. 0,5 cm über den Kernen steht. Zitronensaft und etwas Salz hinzufügen und dann alles durchmixen, bis eine geschmeidige, cremige Sauce entsteht. Bei Bedarf noch vorsichtig mit Salz abschmecken.
Die gekochte Pasta und die Cremesauce werden nun in der Pfanne mit den Zwiebeln und den Tomaten vermischt. Auf Tellern anrichten und mit den grob "zerzupften" Basilikumblättern garnieren.
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