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Dienstag, 27. August 2013

Gebackene Melanzani mit Linsen-Bulgurfüllung und Tomatensauce

Eigentlich wollte ich ja Mercimek Köftesi (Linsenköfte) machen. Dann ist mir allerdings eingefallen, dass ich noch Melanzani habe die dringend verwertet werden möchten. Und dass im Internet ja ohnehin genügend Rezepte für Linsenköfte herumgeistern. Und überhaupt: gebackene Melanzani schmecken großartig, Linsen ebenso, warum also nicht zwei so wohlschmeckende Dinge miteinander kombinieren...




Zutaten für 4 Portionen:

2 Melanzani
1/2 Becher rote Linsen
1/2 Becher Bulgur
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
3 El Tomatenmark
1 Tl scharfe Paprikapaste
1 Prise Kreuzkümmel
ein paar Zweige Petersilie
2 Dosen Tomaten
Saft einer halben Zitrone
Olivenöl
schwarzer Pfeffer
Salz
Zucker

Rote Linsen und Bulgur in zwei separaten Töpfen in Salzwasser kochen (Kochzeit laut Packungsangaben). In der Zwischenzeit die Zwiebel hacken und in einer Pfanne mit etwas Öl bei mittlerer Hitze glasig anschwitzen lassen. Die Knoblauchzehen hacken.

Aus den Dosentomaten wird mit etwas Olivenöl, Salz und einer Prise Zucker mittels Mixer oder Pürierstab eine einfache Tomatensauce hergestellt. Diese in eine Auflaufform gießen, die Platz für 4 Melanzanihälften bietet.

Linsen und Bulgur werden nun durch ein Sieb abgegossen und mit den Zwiebelstücken, dem gehackten Knoblauch, Tomatenmark, Paprikapaste, einem Schuss Olivenöl, und gehackter Petersilie vermischt. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken.

Die Melanzani längs halbieren und aushöhlen, mit Olivenöl bestreichen, etwas salzen und mit der Linsen-Bulgur-Mischung füllen. Dann gleich in die Auflaufform auf die Tomatensauce setzen und im Ofen ca. 30 Minuten bei mittlerer Hitze backen, bis die Melanzanihälften gar sind.

Das beim Aushöhlen entstandene Fruchtfleisch kann man übrigens mit etwas Salz und Olivenöl vermischt in eine Alufolie packen und mit in den Ofen geben. Danach mit Knoblauch und Tahine (Sesampaste) pürieren - und man hat einen schnellen Melanzanidip, der wunderbar auf geröstetem Weißbrot schmeckt.

Freitag, 23. August 2013

Orientalischer Brotsalat mit Ofengemüse

Mit dem, was man in vielen Restaurants üblicherweise als Salat bekommt (also ein paar traurige grüne Blätter in einer faden Marinade oder eingelegtes Gemüse aus der Dose) hat dieser Brotsalat überhaupt nichts zu tun - zum Glück! Hülsenfrüchte, verschiedene Gemüsesorten, geröstetes Weißbrot, Oliven, Kräuter...und das Ofengemüse verleiht dem ganzen noch ein besonders gutes Aroma. In größerer Menge natürlich auch als Hauptgericht geeignet!


Zutaten:

4 Scheiben Weißbrot (ca. 2 cm dick)
1 Melanzani
2 Spitzpaprikaschoten
6 Pflaumentomaten
1 Mini-Gurke
1 Frühlingszwiebel
1 Handvoll schwarze Oliven, entkernt
1 Dose Kichererbsen
1/2 Bund Petersilie
1 Zitrone
1 Tl weiße Tahine (Sesampaste)
Olivenöl
Salz

Bei der Melanzani den Strunk entfernen, die Frucht in 1 cm breite Scheiben schneiden und diese nochmals halbieren. Die Paprikaschoten entkernen und in Ringe schneiden (ebenfalls ca. 1 cm breit). Nun Melanzani- und Paprikastücke in einer großen Schüssel mit einem kräftigen Schuss Olivenöl und etwas Salz gut vermischen, auf ein Backblech mit Backpapier auflegen und im Herd bei ca. 180 Grad für ca. 15-20 Minuten backen lassen (hier und da überprüfen ob das Gemüse noch nicht zu braun geworden ist).

In der Zwischenzeit die Pflaumentomaten, die Frühlingszwiebel und die Minigurke in Scheiben schneiden, die Kichererbsen abgießen und abwaschen, dann alles in einer großen (Salat-)Schüssel miteinander vermischen. Die Oliven hinzufügen.

Nun wird das Dressing zubereitet: die Zitrone auspressen und den Saft in einem Glas mit 2 El Olivenöl, der Tahine und einer Prise Salz gut verquirlen. In die Salatschüssel gießen und gut durchrühren. Die Petersilienblätter hacken und mit dem fertigen Ofengemüse dann ebenfalls hinzufügen.

Zu guter Letzt noch die Brotscheiben in grobe Würfel schneiden und in einer heißen Pfanne mit etwas Öl goldbraun anrösten. Die Brotwürfel unter den Salat mischen und gleich servieren.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Grüne Wraps mit Selleriegemüse, Kräuter-Bulgur-Quinoa und Erbsenhumus

Weil das Fladenbrot beim Kokosbohnen-Rezept so gut funktioniert hat, hat mich das gleich zu diversen Wrap-Rezepten inspiriert. Auch wenn ich die klassischen Wrapfüllungen wie zum Beispiel bei meinem Burrito-Rezept sehr mag, wollte ich einmal was ganz anderes ausprobieren. Und hier ist sie: meine bisher grünste Wrap-Kreation!





Zutaten für 3 Stück:

Wraps:

150 g Weizenmehl 
150 ml Wasser 
1/2 Tl Salz
etwas Mehl für die Arbeitsfläche

Selleriegemüse:

2 große Stiele Staudensellerie mit Blattgrün
1 rote Zwiebel
Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer

Kräuter-Bulgur-Quinoa:

100 g Bulgur-Quinoamischung
3 Tl TK-Kräutermischung
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Erbsenhumus:

300 g TK-Erbsen
1 Tl weiße Tahin
1/2 Zitrone
1-2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz

2 El Sonnenblumenkerne


Die Bulgur-Quinoamischung wird in einem Topf in kochendem Salzwasser gar gekocht, abgegossen und anschließend mit den Kräutern, eine Schuss Olivenöl, Salz und Pfeffer abgeschmeckt.   

Die rote Zwiebel hacken, bei den Selleriestielen das Blattgrün entfernen und aufbewahren. Die Sellerie ebenfalls in kleine Würfel hacken. Die Zwiebelstücke werden nun in Sonnenblumenöl glasig angeschwitzt, dann die Selleriewürfel dazugeben und bei mittlerer Temperatur mitgaren.

In kochendem Salzwasser werden die Erbsen gegart und anschließend gemeinsam mit der Tahin, Zitronensaft, gehacktem Knoblauch, einem Schuss Olivenöl und etwas Salz fein püriert.

Die Sonnenblumenkerne in einer trockenen Pfanne kurz anrösten bis sie leicht gebräunt sind. 
   
Für die Wraps werden Mehl und Salz in einer großen Schüssel mischen, das Wasser wird aufgekocht und mit dem Mehl verrührt. Anschließend wird die Masse mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verknetet (Achtung: hier bitte vorsichtig sein und nicht die Hände verbrennen, die Masse ist noch etwas heiß!). Der Teig wird nun in vier Teile geteilt, zu Kugeln gerollt, jede dieser Kugeln wird auf einer gut eingemehlten Arbeitsfläche zu einem dünnen Fladen ausgewalkt. Dann jeweils einen Fladen in einer beschichteten Pfanne ohne Fettzugabe auf beiden Seiten kurz backen, bis eine leichte Bräune entsteht.

Auf die fertigen Teigfladen wird nun jeweils etwas Erbsenhumus gestrichen, dann kommt in die Mitte etwas Kräuter-Bulgur-Quinoa, dazu das Selleriegemüse und 2-3 Sellerieblätter. Zum Schluss noch mit ein paar Sonnenblumenkernen bestreuen, das untere Ende des Wraps einklappen und den ganzen Fladen von der Seite her einrollen.

Das Rezept braucht seine Zeit, lohnt sich aber auf jeden Fall!
 

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Kokosbohnen mit Fladenbrot

Mein erster Versuch, Fladenbrot selbst herzustellen - und ich war überrascht, wie einfach es ist! Auch die Kokosbohnen sind schnell zubereitet. Ein sättigendes Gericht und tolles Soulfood an grauen Wintertagen...




Zutaten:

Fladenbrote:

150 g Weizenmehl
150 ml Wasser
1/2 Tl Salz

Kokosbohnen:

1 Dose Kidneybohnen
1 Dose Kokosmilch
1 Zwiebel
1/2 Tl Korianderpulver
1/2 Tl Kreuzkümmel
1/2 Tl Kurkuma
Chilipulver oder Chiliflocken nach Geschmack
Salz
1 El Sonnenblumenöl

Die Zwiebel wird gehackt und in einer Pfanne mit dem erhitzten Sonnenblumenöl glasig angeschwitzt. Die Bohnen abspülen und gemeinsam mit der Kokosmilch, Koriander, Kreuzkümmel und Kurkuma in die Pfanne geben. Ca. 10 Minuten auf mittlerer Flamme köcheln und mit Salz und Chili abschmecken.

In der Zwischenzeit werden die Fladenbrote zubereitet: Mehl und Salz in einer großen Schüssel mischen, das Wasser wird aufgekocht und mit dem Mehl verrührt. Anschließend wird die Masse mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verknetet (Achtung: hier bitte vorsichtig sein und nicht die Hände verbrennen, die Masse ist noch etwas heiß!). Der Teig wird nun in vier Teile geteilt, zu Kugeln gerollt, jede dieser Kugeln wird auf einer gut eingemehlten Arbeitsfläche zu einem dünnen Fladen ausgewalkt. Dann jeweils einen Fladen in einer heißen Pfanne auf beiden Seiten kurz backen, bis eine leichte Bräune entsteht.

Die Fladenbrote gemeinsam mit den Bohnen servieren bzw. die Bohnen als Füllung verwenden.


Samstag, 24. November 2012

Erbsen-Wasabi-Creme mit Gemüsesticks

Die Kombination aus Wassermeerrettich und den kleinen grünen Hülsenfrüchten hat sich ja schon bei den mittlerweile allseits bekannten Wasabi-Erbsen bestens bewährt. Warum also nicht mal beide Zutaten bzw. Geschmacksrichtungen als Dip ausprobieren? Was bei Kichererbsen in Form von Hummus funktioniert, kann ja schließlich bei Zuckererbsen auch nicht ganz falsch sein...und ich muss sagen, mir gefällt das Ergebnis!




Zutaten:

250 g TK-Erbsen
1 Tl Wasabi-Paste aus der Tube
1 Tl Tahin (helle Sesampaste)
1 Tl Pflanzenöl
Salz (je nach Geschmack 1/2 - 1 Tl)

Stangensellerie und Karotten, in Stifte geschnitten
evt. Sesambaguette in Scheiben


Die tiefgekühlten Erbsen werden in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten gegart, abgegossen und mit kaltem Wasser abgeschreckt. Mit der Wasabi-Paste, Tahin, Pflanzenöl und Salz fein pürieren und abschmecken. Sollte die Masse zu fest sein, kann man noch ein wenig Wasser hinzufügen und mitpürieren.

Ich hab die Creme mit Sellerie- und Karottensticks sowie ein paar Scheiben Sesambaguette serviert, könnte sie mir aber auch gut als Beilage oder Dipsauce zu einem Asia-Gericht vorstellen.

Sonntag, 18. November 2012

Gigantes plaki - gebackene Riesenbohnen

Wer nicht ohnehin einen gut sortierten Vorratsschrank hat, dem sei geraten auf jeden Fall immer Dosentomaten, diverse Hülsenfrüchte, Zwiebeln und Knoblauch auf Lager zu haben. Damit hat man schon mal eine gute Basis für simple aber köstliche Rezepte wie z.B. diese griechischen Riesenbohnen.

Weil ebenfalls vorhanden, habe ich dazu Reis und gebratene Oliventofuscheiben gemacht. Ansonsten empfehle ich entweder Fladenbrot oder Ofenkartoffeln als Beilage.




Zutaten:

1 Dose weiße Riesenbohnen
1 Dose geschälte Tomaten
ca. 120 g Staudensellerie inkl. Blätter
2 große Karotten
1 weiße Zwiebel
3 Knoblauchzehen
Olivenöl
1 Tl getrockneter Oregano oder mediterrane Kräutermischung
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel und die Karotten werden geschält, bei der Sellerie wird das unterste Ende des Stiels abgeschnitten. Alles in feine Würfel hacken und die Zwiebelstückem in einem großen Topf in heißem Olivenöl glasig anschwitzen.

Dann fügt man die Tomaten, die zuvor püriert und mit 100 ml Wasser vermischt wurden, hinzu. Die Karotten- und Selleriestücke kommen ebenfalls in den Topf, die Knoblauchzehen werden in die Tomaten-Gemüsemischung hineingepresst. Mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker, Kräutern und Olivenöl abschmecken und ca. 10 Minuten auf dem Herd köcheln lassen.

Die Bohnen werden ordentlich abgespült und mit der Gemüsesauce vermischt. Dann kommt alles in eine Ofenform und wird noch mal mit ein bisschen Olivenöl beträufelt. 

Die Bohnen werden bei 200° ca. 30 Minuten im Backofen gegart.

Sonntag, 4. November 2012

Gefüllte Paprikaschoten mit Rosmarinkartoffeln und Erbsenpüree

Ausschlaggebend für diese Kreation war der Spontankauf einer Packung Mini-Paprikaschoten. Erst zu Hause habe ich angesichts meiner bereits vorhandenen Vorräte überlegt, was ich daraus machen könnte. Und hier ist das Ergebnis:




Zutaten:

gefüllte Paprikaschoten:

12 Mini-Paprikaschoten
70 g trockenes Sojagranulat
1 Zwiebel
50 g Haselnüsse
1 El Suppenwürze
Margarine
Sojasauce
1 El Tomatenmark
125 ml Sojacuisine
Salz
Chilipulver

Rosmarinkartoffeln:

750 g kleine Raclettekartoffeln
2 Zweige Rosmarin
Olivenöl
Salz

Erbsenpüree:

500 g TK-Erbsen
125 ml Sojacuisine
1 El Salatkräutermischung
Olivenöl
Salz


Für die Füllung der Paprikaschoten werden 100 ml kochendes Wasser mit der Suppenwürze gemischt und über das Sojagranulat gegossen. Das Granulat ca. 10 Minuten quellen lassen.

Währenddessen wird die Zwiebel fein gewürfelt und in Margarine angebraten. Die Haselnüsse werden gehackt und mit den Zwiebeln in der Pfanne angeröstet. Das Sojagranulat nun mit einem Spritzer Sojasauce, dem Tomatenmark, Salz, Chilipulver und Sojacuisine vermischen und abschmecken und dann ebenfalls in der Pfanne mit der Zwiebel-Nussmischung anbraten.

Nun schneidet man bei den Paprikaschoten die oberen Teile mit dem Stängel ab und entkernt die Schoten vorsichtig. Danach können diese bereits mit der Sojamischung gefüllt und in eine gefettete Glasform gelegt werden.

Die Raclettekartoffeln werden gewaschen und ungeschält geviertelt. In einer großen Schüssel mischt man diese nun mit einem ordentlichen Schuss Olivenöl, Salz und gehackten Rosmarinnadeln. Dann werden die Kartoffeln auf einem Backblech mit Backpapier aufgelegt.

Die Kartoffeln werden dann gemeinsam mit den Paprikaschoten ca. eine Viertelstunde im Ofen gebacken.

In der Zwischenzeit bereitet man das Erbsenpüree vor. Dafür werden die tiefgekühlten Erbsen ca. 3 Minuten in kochendem Salzwasser gegart und danach mit der Sojacuisine, den Salatkräutern, einem Schuss Olivenöl und Salz püriert und abgeschmeckt.

Nun können die Paprikaschoten mit den Kartoffeln und dem Püree serviert werden - Mahlzeit!


Donnerstag, 4. Oktober 2012

Burrito

Burritos, Wraps, Palatschinken - ich mag alles, was eingerollt ist, am liebsten mit möglichst bunten und vielen verschiedenen Zutaten. Vor allem machen es bei diesem Rezept die Gewürze aus - mexikanische Gewürzmischungen bekommt man mittlerweile natürlich in jedem Supermarkt, ich habe es dann aber doch irgendwann ausprobiert die Mischung selbst herzustellen. Die meisten der dazu verwendeten Gewürze finden sich ohnehin in jeder halbwegs gut sortierten Küche, ansonsten sind diese fast überall problemlos erhältlich. Ich kann vor allem auch türkische oder asiatische Lebensmittelgeschäfte empfehlen, hier ist die Auswahl wirklich gut und die Preise günstig.

Die Burritos eignen sich für viele Gelegenheiten - als Snack, für Parties, beim Picknick oder auch zum Mitnehmen ins Büro. Am besten schmecken sie natürlich frisch zubereitet.


 

Zutaten für 4 Burritos

4 Tortillafladen
1 reife Avocado
½ Zitrone
1 Zehe Knoblauch
½ kleine Zwiebel
1 Dose Kidneybohnen
1 rote Paprika
1 kleine Dose Mais
1 Räuchertofu, möglichst trocken
½ Bund Koriander
1 Tl Kreuzkümmel
1 Tl Korianderpulver
1 Tl Paprikapulver
1 Tl Knoblauchpulver
Pfeffer
Salz
½ Tl Chiliflocken
1 El Olivenöl
Pflanzenöl zum Braten

Aus Kreuzkümmel, Korianderpulver, Knoblauchpulver, Paprikapulver, Chiliflocken und 1 El Salz eine Gewürzmischung zubereiten. 

Die Kidneybohnen mit Wasser abspülen und mit dem Olivenöl und 2 Tl der
Gewürzmischung pürieren. Wenn die Masse zu trocken ist, vorsichtig etwas Wasser hinzufügen.

Nun halbiert man die Avocado, entfernt den Kern und hebt das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel aus der Schale. Sofort den Zitronensaft darüber geben, das Fruchtfleisch grob schneiden und mit einer Gabel zerdrücken. Eine fein gehackte Zwiebel hinzufügen, die Knoblauchzehe hineindrücken und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Den Räuchertofu mit einer Küchenrolle trocken tupfen und in kleine Würfel (ca. 0,5 cm Kantenlänge) schneiden. In 1 Tl Gewürzmischung wenden. Die Paprika ebenfalls würfeln und den Mais abtropfen lassen. Nun das Pflanzenöl in der Pfanne erhitzen, den Räuchertofu scharf darin anbraten und später Paprika und Mais hinzufügen. Alles in der Pfanne dünsten, bis das Gemüse leicht durchgegart ist.

Die Tortillas werden kurz im Ofen erwärmt und mit der Bohnenpaste bestrichen. Ein paar Kleckse Avocadocreme auf die Bohnenpaste geben, danach 2-3 El der Räuchertofu-Gemüsemischung. Nun das untere Drittel der Tortilla einklappen und alles von der Seite her einrollen. Es darf serviert werden!



Und so sieht die Füllung vor dem Einrollen aus!

Käferbohnenaufstrich

Ein Besuch im Südburgenland hat mich zu diesem Rezept inspiriert. Die Kombination Käferbohnen mit Kürbiskernöl hat sich ja bereits als Salat bestens bewährt und wird vor allem im Herbst sehr gerne gegessen. Warum also nicht auch den Salat quasi auf's resche Bauernbrot streichen?




Zutaten:

1 Dose Käferbohnen
1 kleine rote Zwiebel
Apfelessig oder frisch gepresster Zitronensaft
steirisches Kürbiskernöl
Salz, Pfeffer


Die Käferbohnen abspülen und etwas abtropfen lassen. Wenn man den Aufstrich lieber gröber mag, werden die Bohnen mit einer Gabel zerdrückt; alle die einen feinen Aufstrich möchten, zerkleinern die Bohnen mit dem Pürierstab.

Dann werden Apfelessig/Zitronensaft und das Kürbiskernöl dazugemischt. Die rote Zwiebel wird feingehackt und unter den Aufstrich gehoben. Zu guter Letzt wird noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Der Aufstrich schmeckt sehr gut mit frischem Bauernbrot oder Kürbiskernbrot; möglicherweise passen auch ein paar Tropfen Crema di Balsamico gut dazu - das muss allerdings noch ausgetestet werden...

Dienstag, 2. Oktober 2012

Süßkartoffel-Curry

Eines meiner allerliebsten Soulfood-Rezepte - gerade jetzt, wo es langsam kälter wird, ist dieses würzige Curry eine Wohltat. Und auch in farblicher Hinsicht ein Augenschmaus! Das Rezept ist übrigens unkomplizierter und schneller als es auf den ersten Blick scheinen mag - und für den Fall dass etwas überbleibt, eignet es sich wunderbar als selbstmitgebrachtes Mittagessen für's Büro - auch aufgewärmt schmeckt es vorzüglich!

Was die Schärfe betrifft - ich nehme dafür rote Currypaste und brate zu Beginn einen Teelöffel davon in Öl an - wenn die weiteren Zutaten in der Pfanne sind und vor sich hin köcheln, würze ich vorsichtig mit mehr Currypaste, bis es mir scharf genug ist. Wer es etwas milder mag, sollte es vorerst mit grüner Currypaste versuchen.





Zutaten:

2 große Süßkartoffeln
1 Zwiebel
4 Frühlingszwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 Dose Kokosmilch
2 Handvoll TK-Erbsen
Rote Currypaste
1-2 Limetten
Kreuzkümmel
Kurkuma
Zitronengras, gemahlen
Koriandersamen, gemahlen
½ Bund Korianderkraut
Rapsöl
Basmatireis


Die Süßkartoffeln schälen, in ca. 1 cm dicke Scheiben und dann in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel würfeln, den Knoblauch in Scheiben und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. 
 
Das Salzwasser für den Basmatireis zum Kochen bringen und diesen während der folgenden Arbeitsschritte gar werden lassen. 

Nun wird das Öl in einer großen Pfanne mit hohem Rand erhitzt und 2 Esslöffel Currypaste, Kreuzkümmel, Korianderpulver, Kurkuma und Zitronengras darin kurz anbraten. Dann fügt man die Zwiebeln und den Knoblauch hinzu und lässt alles gut anschwitzen. Zuletzt kommen die Frühlingszwiebeln, die Erbsen und die Süßkartoffelstücke dazu. Alles mit der Kokosmilch aufgießen, noch etwas Wasser hinzufügen und köcheln lassen bis die Süßkartoffeln gar sind und die Sauce etwas eindickt. 

Mit Salz und den restlichen Gewürzen abschmecken; um dem Curry eine schöne gelbe Farbe zu verleihen kann man nach Bedarf noch mehr Kurkuma dazugeben. Zum Schluss etwas Limettensaft hinzufügen und das Curry mit Basmatireis, gehacktem Korianderkraut und Limettenstücken servieren.